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Dank der Pandemie entstand Extrawurst.biz.

An Weihnachten 2020 blieb die Webmasterin von Extrawurst.biz, eine studierte Sprachwissenschaftlerin, aufgrund der Situation der Corona-Pandemie ausnahmsweise zuhause – und ihr fiel im Laufe des Heiligabends die Idee für ein neues Internetprojekt ein: Wie kann man aus dem Kundenbedürfnis nach einer Extrawurst ein Business machen?

Auf zahlreichen Plattformen gehen Auftraggeber mit dem falschen Denken voran

In den Tagen zuvor hatte sie als Dienstleisterin einige Erlebnisse, die bei ihr Kopfschütteln verursachten: Kunden, die auf einer Auftragsplattform zu einem jeweils günstigen Preis eingekauft hatten und denen bei ihren Briefings Fehler unterlaufen waren, hatten kein Verständnis dafür, dass die Auftragnehmerin auf ihrem Recht beharrte und jeweils den Support der Plattform einschaltete – in beiden Fällen mit Erfolg.

Zurück blieb jedoch ein verärgerter Kunde, der die Webmasterin künftig nicht mehr beauftragen wollte. Die Ursache für solche unerfreulichen Vorkommnisse sind starre Regelungen, auf die man sich geeinigt hat. Doch selbst dann, wenn der Kunde einen sehr geringen Preis bezahlt hat, möchte er in der Regel wie ein König behandelt werden. Wenn das in der Praxis jedoch bedeutet, dass der Auftragnehmer die doppelte Arbeitszeit für einen ohnehin geringen Preis investieren soll, dann kann etwas nicht stimmen.

Stefan Bayer / pixelio.de

Alles könnte so schön sein, wenn wir uns auf individuelle Lösungen einigen

Extrawurst.biz soll die Rahmenbedingungen bieten, sodass die Bedürfnisse des Kunden und des Dienstleisters unter einen Hut gebracht werden. Auftraggeber und die Erbringer des jeweiligen Service handeln untereinander aus, ob ein Pauschalpreis vereinbart wird, die Dienstleistung nach Stunden abgerechnet wird oder ein preisliches Angebot bzw. ein Briefing revidiert wird.

Das Bedürfnis nach Individualität

Standard-Dienstleistungen zu Pauschalpreisen können langfristig weder Kunden zufriedenstellen, noch dem Auftragnehmer das Gefühl geben, etwas wirklich Besonderes geleistet zu haben. Und wenn die Preise aufgrund der Anspruchshaltung der Kunden erhöht werden, lässt so mancher Auftraggeber von vorneherein die Finger von einem Angebot, weil er nicht mehr das Gefühl hat, ein Schnäppchen zu machen. Angesichts der Tatsache, dass ein Dienstleister jedoch beispielsweise Stunden des Verdienstausfalls oder Kosten für Werbung oder die eigene Internetpräsenz einkalkulieren muss, ist beispielsweise ein Stundensatz in Höhe von 60 € für eine qualifizierte Fachkraft oder 100 € für den 50-jährigen Firmeninhaber nicht etwa als “Wucher” einzustufen.

Nachhaltige, hochqualitative Arbeit zahlt sich aus

Auch wenn wir Möbel im Internet kaufen, können wir Schnäppchen machen, doch im schlechtesten Fall landet eine Couch mit gesundheitsgefährdenden chemischen Bestandteilen in unserem Wohnzimmer. Wenn wir ein echtes Schnäppchen machen, bedeutet das für den Auftragnehmer eine schlechtere Bezahlung.

Fazit

Man sollte bei jedem Preis prüfen, was man dafür bekommt: Wer wird den Auftrag ausführen, und über welche Qualifikation verfügt diese Person? Ist in dem Preis eine Bereitschaft enthalten, den Auftrag innerhalb weniger Stunden zu bearbeiten oder mit einem bestimmten Programm umzugehen (etc.)?